Die MediaNight 2013

Spielen für Deutschland - Digitale Spiele als Kultur- und Wirtschaftsgut?

Kunst und Literatur, Filme und Theaterstücke – das ist Hochkultur. Computerspiele schaffen es meist erst in die Feuilletons namhafter Zeitungen, wenn über ihren Sinn und Zweck, über ihre Brutalität und deren mögliche Folgen für die Gesellschaft gesprochen wird. Dabei sind Computerspiele längst nicht mehr Sache von Minder heiten oder Nerds. Jeder dritte Deutsche spielt. Die Computerspieleindustrie steigert ihren Umsatz Jahr für Jahr. Über Computerspiele verkauft sich sogar Musik. Durch sie werden manche Songs erst richtig bekannt. Games machen nicht nur Millionen Usern viel Spaß, sie sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zudem prägen sie unsere Gesellschaft genauso wie andere Medien. Trotzdem haben sie noch immer mit ihrem Image zu kämpfen: Woran liegt das? Geht es hier um einen Generationen konfl ikt? Warum werden Games noch zu selten als Kulturgut und zu wenig als Wirtschaftsfaktor für Deutschland wahrgenommen? Welche politischen Weichenstellungen sind nötig, um das Potential dieses Wirtschaftszweiges auszuschöpfen? Welche politischen Weichenstellungen sind andererseits nötig, um vor allem junge Gamer vor zu brutalen Darstellungen zu schützen? Reicht hier der Jugendmedienschutz?

   

Moderation des Panels

Foto: Thomas Jarzombek MdB
Thomas Jarzombek MdB
 
Mitglied der Enquêtekommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im Deutschen Bundestag

   

Referenten

Foto: Wolfgang Börnsen MdB
Wolfgang Börnsen MdB
 
Medienpolitischer Sprecher der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion

Foto: Stephan Reichart
Stephan Reichart
 
Geschäftsführender Gesellschafter von Aruba Events GmbH

Foto: Dr. Olaf Coenen
Dr. Olaf Coenen

Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland

Foto: Prof. Dr. phil. Linda Breitlauch
Prof. Dr. phil. Linda Breitlauch

Professorin für Gamedesign an der Mediadesign Hochschule für Design und Informatik

Foto: Felix Falk
Felix Falk
 
Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK)

   
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